Altersflecken (Lentigo senilis, Lentigo solaris)


Datum: 02.05.2017

1. Überblick: Was sind Altersflecken?

Altersflecken sind eine Form von Pigmentstörung, die sich durch braune Flecken auf der Haut bemerkbar macht. In der medizinischen Fachsprache werden sie als Lentigines seniles oder Lentigines solares bezeichnet. Altersflecken sind eine der häufigsten Arten von Pigmentflecken. Sie werden daher auch als „klassische Pigmentflecken“ bezeichnet.

Dermatologen schätzen, dass jeder zweite Deutsche ab 40 Jahren von Altersflecken betroffen ist. Meist sind die Verfärbungen harmlos – doch viele sehen sie als Schönheitsmakel an. Denn Altersflecken gelten als sichtbare Zeichen des Älterwerdens. Betroffene stören sich daher oft sehr an den dunklen Hautflecken. Eine Spezialcreme aus der Apotheke mit Anti-Pigment-Komplex (Lentisol ) hilft, Altersflecken effektiv entgegenzuwirken.

Altersflecken sind in aller Regel jedoch ungefährlich. Allerdings können sie ein Anzeichen für einen so genannten Lichtschaden sein – also einer Schädigung der Haut durch UV-Strahlung. Auch Hautkrebs kann durch so eine übermäßige UV-Belastung entstehen. Deshalb ist es wichtig, die Haut regelmäßig selbst auf Veränderungen zu überprüfen und Auffälligkeiten gegebenenfalls von einem Hautarzt untersuchen zu lassen.

Harmlose Altersflecken kann eine Spezialcreme aus der Apotheke bekämpfen: Lentisol 
Sie wirkt Pigmentflecken effektiv auf drei Ebenen entgegen:

  • Mikro-verkapselte Farbpigmente gleichen sich dem natürlichen Hautton an und kaschieren dadurch sofort vorhandene Altersflecken
  • Der spezielle Aktivstoff Hydroxyphenoxypropionsäure reduziert bestehende Pigmentflecken langfristig
  • Durch eine besondere Lichtschutzfilter-Kombination wirkt Lentisol außerdem effektiv der Entstehung neuer UV-bedingter Pigmentflecken wie Altersflecken entgegen

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten von Altersflecken.

Altersflecken mit 30 sind nicht ungewöhnlich

Altersflecken treten vermehrt mit zunehmendem Lebensalter auf. Sie entstehen bei nahezu jedem über 60 Jahren als Folge des natürlichen Alterungsprozesses der Haut. Doch auch deutlich jüngere Menschen können bereits eine Lentigo senilis entwickeln. Selbst erste Altersflecken mit 30 sind nicht ungewöhnlich.

2. Altersflecken-Ursachen sind die Sonne und das Alter

Wie entstehen Altersflecken? Die wichtigste Ursache ist die UV-Strahlung. Altersflecken sind eine Art dauerhafter (chronischer) Lichtschaden. Daher werden sie gelegentlich auch als „Sonnenflecken“ oder Lentigines solares bezeichnet. Doch auch das Alter ist eine relevante Altersflecken-Ursache, denn die körpereigenen Pigmente (Farbstoffe) Melanin und Lipofuszin lagern sich in der alternden Haut ein. Mit der Zeit werden sie dann als Altersflecken an der Hautoberfläche sichtbar.

Melanin als Auslöser von Pigmentstörungen

Melanin ist der wichtigste Farbstoff der Haut. Das Hautpigment ist für die natürliche Haut-, Haar- und Augenfarbe verantwortlich. Die Zellen, die das Melanin bilden, heißen Melanozyten.

Frau mit Sonnenhut: UV-Strahlung ist die wichtigste Altersflecken-Ursache

Die UV-Strahlung der Sonne ist die wichtigste Ursache von Altersflecken. Sie werden daher auch als „Sonnenflecken“ bezeichnet.

Außerdem erfüllt Melanin eine andere wichtige Aufgabe, da es die Haut vor UV-Strahlung durch das Sonnenlicht bewahrt. Genauer gesagt: Melanin schützt den Zellkern vor der schädlichen UV-Strahlung, indem es ihn wie ein Sonnenhut bedeckt.

Kommt die Haut mit UV-Strahlung in Kontakt, bildet sich vermehrt der Hautfarbstoff Melanin in der Oberhaut. Die Folge: Die Haut bräunt sich.

Wenn UV-Strahlung jahrelang besonders intensiv auf die Haut einwirkt, lagern sich Hautfarbstoffe in der Oberhaut ein. Da sie nicht mehr abgebaut werden, zeigen sich an der Oberfläche braune Flecken auf der Haut − Altersflecken.

Die auch als „Sonnenflecken“ bezeichneten Altersflecken entstehen bevorzugt an Hautstellen, die besonders häufig mit UV-Strahlung in Berührung kommen, etwa an:

  • Nase
  • Stirn
  • Wangen
  • Oberlippe
  • Handrücken
  • Schultern
  • Unterarmen

Achten Sie unbedingt auf Sonnenschutz mit UVA- und UVB-Filter!

Das Sonnenlicht besteht aus UVA- und UVB- Strahlung. Beide können die Haut nachweislich schädigen:

  • UVA ist für die sonnenbedingte vorzeitige Hautalterung und Allergien verantwortlich. Die Gefahren der UVA-Strahlung kennen die meisten gar nicht. Doch Achtung: UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und können massive Schäden hinterlassen.
  • UVB ist dagegen der Hauptauslöser für Sonnenbrand.

DERMAEXPERTEN: Unser Tipp

Bislang lag der Fokus vieler Verbraucher darauf, ihre Haut vor Sonnenbrand zu bewahren und damit hauptsächlich, vor UVB-Strahlen zu schützen. Die Gefahren der UVA-Strahlen wurden dabei häufig unterschätzt. Mit dem Remitan Sonnenschutz ist es Dermatologen nun gelungen, einen innovativen Sonnenschutzschaum zu entwickeln, der nahezu die gesamte UVA-Strahlung filtert. Zudem schützt er zuverlässig vor UVB-Strahlung und ist mit den drei Lichtschutzfaktoren 30, 50 und sogar 90 erhältlich. So können Sie Ihre Haut gefahrlos nach Wunsch bräunen. In einem unabhängigen Test wurde der Remitan Sonnenschutz mit „5 von 5 Sternen“ ausgezeichnet.

Weitere Tipps und Tricks, damit Altersflecken erst gar nicht entstehen, finden Sie in diesem Text unter „Altersflecken vorbeugen“. 

Blume im Hintergrund

Auch Lipofuszin lässt Altersflecken entstehen

Neben Melanin fördert ein weiterer körpereigener Farbstoff die Entstehung von Altersflecken: Lipofuszin ist ein braun-gelbes Pigment, das beispielsweise in den Leber-, Herz- oder Hautzellen vorkommt. Da es vom Körper nicht abgebaut werden kann, reichert es sich natürlicherweise im fortgeschrittenen Alter an. Geschieht dies in den Hautzellen, zeichnet sich mit der Zeit auf der Hautoberfläche eine Lentigo senilis (= Lentigo solaris) ab. Lipofuszin wird daher auch als Alterspigment bezeichnet.

Medikamente, die Altersflecken hervorrufen

Darüber hinaus gibt es verschiedene Medikamente, welche die Haut lichtempfindlicher machen. Dies begünstigt ebenfalls die Entstehung von Altersflecken. Zu diesen Mitteln zählen unter anderem:

  • Medikamente, die Hormone enthalten, z.B. Hormonersatztherapie bei Wechseljahrsbeschwerden
  • Antibiotika gegen bakterielle Infektionskrankheiten
  • bestimmte Wirkstoffe bei der Behandlung von Diabetes mellitus
  • Johanniskrautpräparate, die u.a. bei Ängsten, Unruhe oder leichten bis mittleren depressiven Verstimmungen eingesetzt werden

Grundsätzlich gilt: Mit zunehmendem Alter erneuern sich die Zellen immer langsamer. Dieser Umstand trägt dazu bei, dass sich die Hautpigmente Melanin und Lipofuszin in den Hautzellen anreichern, selbst wenn ihre Produktion nicht erhöht ist.

3. Wie sehen Altersflecken aus? Symptome

Frau mit Altersflecken im Gesicht, am Hals und auf dem Dekolleté

Altersflecken treten vor allem an Hautpartien auf, die dem Sonnenlicht besonders häufig ausgesetzt sind. Daher bilden sich Altersflecken oft im Gesicht und auf dem Dekolleté.

Altersflecken (Lentigines seniles) sind Symptome einer übermäßigen Einlagerung von Hautfarbstoffen (Pigmenten) in der Haut. Sie entstehen hauptsächlich an Körperstellen, die oft und über lange Zeit Sonnenlicht oder UV-Strahlung ausgesetzt sind oder waren. Daher werden sie gelegentlich auch als „Sonnenflecken“ der Haut bezeichnet.

Besonders häufig bilden sich Altersflecken im Gesicht. Weitere typische Stellen für Altersflecken sind die Hände und Unterarme. Darüber hinaus sind braune Flecken am Hals, an den Schultern und auf dem Dekolleté charakteristische Altersflecken-Symptome.

Hilfe aus der Apotheke

Eine spezielle Creme gegen Altersflecken (Lentisol  ) hilft mit effektivem 3-fach-Effekt:

  1. Sie lässt bestehende Altersflecken sofort verschwinden durch mikro-verkapselte Pigmente
  2. Der Aktivstoff Hydroxyphenoxypropionsäure reduziert vorhandene Altersflecken
  3. Eine spezielle Lichtschutzfilter-Kombination mit LSF 50+ kann vor der Entstehung neuer UV-bedingter Altersflecken schützen
Hilfe aus der Apotheke: Apothekerin berät ältere Dame

Altersflecken können sich in Farbe, Verbreitung und Form stark unterscheiden:

  • Farbe: Altersflecken zeigen sich als hellere oder dunkle braune Hautflecken. Manchmal erscheinen Lentigines seniles sehr blass und sind kaum sichtbar. In anderen Fällen sind sie dagegen kräftig braun gefärbt und bereits auf den ersten Blick deutlich erkennbar. Vor allem Altersflecken im Gesicht und anderen meist unbedeckten Bereichen (z.B. Hände, Hals) empfinden Betroffene daher als besonders störend.
  • Verbreitung: Altersflecken können als winzige braune Flecken auf der Haut auftreten oder sich über mehrere Zentimeter erstrecken. Mitunter zeigen sich nur einzelne braune Flecken im Gesicht oder am Hals. Oft sind größere Hautpartien komplett von zahlreichen Altersflecken bedeckt.
  • Form: Die Form der Altersflecken kann rund oder oval sein. Sie können allerdings auch unregelmäßig geformt sein. Charakteristisch für eine Lentigo senilis ist jedoch, dass sie sich eindeutig von der umliegenden, nicht betroffenen Haut abgrenzt.

4. Altersflecken: Diagnose bei Unsicherheiten empfehlenswert

In der Regel ist es bei Altersflecken nicht notwendig, eine ärztliche Diagnose stellen zu lassen. Die fleckige Haut an sich ist ungefährlich und eine normale Alterserscheinung, die bei nahezu jedem Menschen früher oder später auftritt. Wer jedoch mit Sicherheit eine bösartige Hautveränderung ausschließen möchte, sollte sich für eine ärztliche Diagnose an einen Dermatologen wenden.

Viele Betroffene möchten Ihre Pigmentflecken aus ästhetischen Gründen entfernen. Hier kann eine Spezialcreme helfen: Lentisol  aus der Apotheke mit Anti-Pigment-Komplex macht Altersflecken sofort unsichtbar und lässt sie auch langfristig verschwinden. Mehr erfahren

Altersflecken oder Hautkrebs?

In seltenen Fällen können Altersflecken einer Form von schwarzem Hautkrebs – dem Lentigo maligna-Melanom  ähneln. Wenn Sie an Ihrem Körper Hautflecken bemerken, die Sie verunsichern, sollten Sie diese von einem Hautarzt untersuchen zu lassen. In vielen Fällen kann er Altersflecken bereits mit bloßem Auge erkennen und Entwarnung geben.

Ist eine eingehendere Untersuchung notwendig, kann der Hautarzt eine Dermatoskopie durchführen. Hierbei handelt es sich um eine Hautuntersuchung mit einem speziellen Mikroskop, dem Auflichtmikroskop (Dermatoskop).

Hautkrebsvorsorge

ABCDE-Regel bei der Hautkrebsvorsorge

Mithilfe der ABCDE-Regel kann der Hautarzt schnell einschätzen, ob es sich um Altersflecken oder Hautkrebs handelt.

Unabhängig von scheinbar verdächtigen Hautstellen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre eine Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge: das sogenannte Hautkrebsscreening. Manche Krankenkassen bieten die Hautkrebsvorsorge auch für jüngere Versicherte an. Dabei untersucht der Hautarzt die gesamte Haut und Schleimhaut auf verdächtige Veränderungen. Hautflecken wie Altersflecken beurteilt er dabei nach der ABCDE-Regel:

  • Asymmetrie: Sehen die beiden Hälften der Hautveränderung ungleich aus? Ist der Hautfleck unregelmäßig geformt, also weder rund, noch oval oder länglich?
    Zeigt die Hautveränderung eine unregelmäßige Form, die sich nicht klar in zwei gleiche (symmetrische) Hälften unterteilen lässt, sollten Sie einen Hautarzt konsultieren.
  • Begrenzung: Grenzt sich der Hautfleck klar von der umgebenden Haut ab oder hat er verwaschene, gezackte, unebene oder raue Ränder? Wächst er ausgefranst in gesunde Hautbereiche hinein?
    Wenn der Hautfleck einen unscharfen – teils auch ausgefransten Rand – besitzt, ist ein Besuch beim Dermatologen ratsam.
  • Colour (Farbe): Ist der Hautfleck unregelmäßig gefärbt oder mehrfarbig? Zeigen sich rosa, graue oder schwarze Anteile?
    Eine ungleichmäßige Färbung des Hautflecks mit helleren und dunkleren Stellen sollte zur Abklärung von einem Arzt untersucht werden.
  • Durchmesser: Ist der Fleck größer als fünf Millimeter im Durchmesser? Bei einem größeren Hautfleck ist es empfehlenswert einen Hautarzt zu konsultieren.
  • Erhabenheit oder Evolution: Ist die Hautveränderung halbkugelig geformt und erhebt sie sich über das Hautniveau? Ist die Oberfläche rau oder schuppend? Hat sich der Hautfleck in den vergangenen drei Monaten verändert?
    Wenn sich die Hautveränderung über die Oberfläche erhebt, sich rau oder schuppig anfühlt und sich zudem in den letzten Monaten (in Aussehen und Größe) verändert hat, sollten Sie zur Abklärung einen Dermatologen aufsuchen.

Je mehr Kriterien der ABCDE-Regel erfüllt sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Hautkrebs handeln könnte. In diesem Fall ist eine nähere Untersuchung unbedingt erforderlich.

Sie können selbst einiges für die Hautkrebsvorsorge tun, indem Sie ein Auge auf Pigmentflecken wie Altersflecken oder Muttermale haben. Besondere Vorsicht ist immer dann geboten, wenn sich die Hautflecken verändern, zum Beispiel in:

  • Aussehen
  • Form
  • Farbe

Ist dies der Fall, sollten Sie auch außerhalb Ihrer Vorsorgeroutine einen Hautarzt zu Rate ziehen.

5. Altersflecken entfernen: Behandlung

Viele Betroffene stören sich sehr an Altersflecken, die in der medizinischen Fachsprache als Lentigines seniles bezeichnet werden: Sie empfinden sie als sichtbares Zeichen der Hautalterung und fühlen sich damit unwohl in ihrer Haut. Doch was hilft gegen Altersflecken? Besonders vielversprechend ist eine spezielle Creme gegen Altersflecken:

Altersflecken sofort und langfristig bekämpfen

Frau cremt sich ein: Altersflecken mit Creme bekämpfen

Eine spezielle Creme (Lentisol) kann bei Altersflecken auf 3 Ebenen helfen: Sie kaschiert vorhandene Altersflecken, reduziert sie sichtbar und kann vor der Entstehung neuer Altersflecken schützen.

Es gibt eine effektive Hilfe, die Altersflecken auf drei Ebenen bekämpft:
Eine Spezialcreme aus der Apotheke (Lentisol ) kaschiert vorhandene Altersflecken durch mikro-verkapselte Pigmente sofort. Bei regelmäßiger Anwendung mildert sie Pigmentflecken längerfristig und sichtbar, denn die Creme enthält den besonderen Aktivstoff Hydroxyphenoxypropionsäure. Dieser hemmt die Freisetzung des Hautfarbstoffs Melanin. Darüber hinaus wirkt Lentisol dem Auftreten neuer sonnenbedingter Pigmentflecken durch eine spezielle Lichtschutzfilter-Kombination (mit LSF 50+) effektiv entgegen. Im Test durch Anwender überzeugt Lentisol mit hervorragenden Ergebnissen.

Gleichzeitig ist die Creme sehr gut hautverträglich. Sie ist für alle betroffenen Hautpartien gleichermaßen geeignet, zum Beispiel bei Altersflecken im Gesicht, an den Händen, am Hals oder auf dem Dekolleté. Es muss also keine teure und strapazierende Therapie mit schweren Nebenwirkungen sein, wenn man etwas gegen Altersflecken unternehmen will.

Vorsicht vor aggressiven Bleichmitteln!

Viele Betroffene versuchen mit einer Bleichcreme, ihre Altersflecken zu entfernen. Bleichcremes enthalten bestimmte Wirkstoffe, welche die Haut aufhellen sollen. Einige dieser Substanzen sind jedoch nicht ungefährlich. Manche stehen sogar in Verdacht, krebserregend zu wirken.

Außerdem ist die Anwendung bleichender Cremes gegen Altersflecken kompliziert: Sie dürfen ausschließlich auf die stärker pigmentierten Altersflecken aufgetragen werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass sie auch die normal gefärbten Partien aufhellt. Die Folge: Die Haut ist noch unregelmäßiger pigmentiert als vorher und wirkt fleckig.

Darüber hinaus können bleichende Substanzen die Haut stark reizen oder sogar Unverträglichkeitsreaktionen und Allergien hervorrufen. Die Haut erscheint zum Beispiel gerötet, schuppt, juckt oder spannt. Besonders kritisch ist daher die Verwendung von Bleichcreme im Gesicht, denn dort ist die Haut besonders empfindlich.

Auch die Wirkung von Bleichcremes ist oft nicht überzeugend: Der aufhellende Effekt wird meist erst nach mehreren Wochen sichtbar. Außerdem ist es schwierig, auf diese Weise Altersflecken komplett zu entfernen.

Altersflecken lasern

Altersflecken lasern im Gesicht

Altersflecken lassen sich durch Lasern entfernen. Dabei werden die eingelagerten Hautfarbstoffe durch Lichtblitze zerstört. Diese Methode ist allerdings nicht ungefährlich.

Ein Laser ist ein Gerät, das Lichtstrahlen erzeugt und sehr stark bündelt. Bei Altersflecken kommt meist ein Rubinlaser zum Einsatz. Eine Behandlung mit dem Laser dauert zwischen wenigen Sekunden und maximal 20 Minuten. Allerdings ist die Behandlung aufwendig und die Kosten werden nicht von der Krankenkasse getragen.

Der Laser bewirkt, dass die abgelagerten Pigmente in der oberen Hautschicht quasi „zerplatzen“. Zellen des körpereigenen Abwehrsystems (Immunsystem) transportieren die Überreste der zerstörten Hautfarbstoffe anschließend ab. Je nach Größe und Farbe der Altersflecken sind mehrere Laserbehandlungen notwendig. Je größer und dunkler die Hautflecken sind, desto länger dauert es, die Altersflecken zu entfernen.

Die Entfernung von Altersflecken mittels Laser kann einige unerwünschte Nebenwirkungen haben. Altersflecken lasern zu lassen ist oftmals nicht angenehm: Der Laser verursacht ein Kribbeln oder Piksen auf der Haut. Manche Menschen empfinden die Behandlung sogar als schmerzhaft. Vor allem in Partien mit besonders dünner, empfindlicher Haut ist das Altersflecken-Lasern nicht immer schmerzfrei − zum Beispiel im Gesicht. Die behandelten Hautstellen können nach der Behandlung noch einige Zeit gereizt sein. In einigen Fällen schmerzt und brennt die Haut, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. Achtung: Ist der Laser zu stark eingestellt, zerstört er zu viele Hautpigmente. Die Folge: weiße Hautflecken.

Altersflecken können nach dem Entfernen immer wieder erneut auftreten. Nach einer Laserbehandlung ist das Risiko sogar besonders hoch, denn sie macht die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlung.

Chemisches Peeling

Fruchtsäurepeeling, um Pigmentflecken zu entfernen

Bei einem Fruchtsäurepeeling wird die Säure mit einem Pinsel oder Schwämmchen auf die Haut aufgetragen. Sie löst die obere Hautschicht ab und soll so auch Altersflecken entfernen.

Eine weitere Möglichkeit, Altersflecken zu entfernen, ist ein chemisches Peeling mit Säuren. Besonders häufig kommen dabei Säuren zum Einsatz, die ursprünglich aus Früchten gewonnen wurden. Diese Form des chemischen Peelings wird daher auch als Fruchtsäurepeeling bezeichnet.

Wie auch das Altersflecken-Lasern ist ein chemischen Peeling ein langwieriger Prozess, da oft mehrere Anwendungen nötig sind. Je nachdem, wie tief das Peeling in die Haut eindringt, reizt es diese stark. Bei vielen Menschen bleibt die Haut wochenlang sehr empfindlich.

Bei Altersflecken reicht es meist, wenn die Säure die oberste Hautschicht abträgt. Ist eine tiefergehende Wirkung notwendig, können stärkere Säuren verwendet werden, etwa Salicylsäure. Diese kommt zum Beispiel auch bei Schuppenflechte (Psoriasis) zum Einsatz, um die Hautschuppen im Rahmen der Basistherapie abzulösen.

Vor dem Peeling erhält der Betroffene über etwa vier Wochen eine Vorbehandlung mit Fruchtsäuren. Dies dient unter anderem dazu herauszufinden, ob der Patient die Substanzen überhaupt verträgt. Die Säure des chemischen Peelings wird mit einem Schwämmchen oder einem Pinsel auf die betroffene Hautstelle aufgetragen. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird die Säure wieder neutralisiert. Dadurch stoppt das Peeling. Wie nach dem Lasern auch, ist nach einem chemischen Peeling ein guter Sonnenschutz mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (Remitan Sonnenschutz, LSF 90  ) wichtig, damit nicht schnell erneut Altersflecken entstehen.

Dermabrasion

Bei der Dermabrasion wird die oberste Hautschicht abgeschliffen. Diese Schicht bildet sich neu − ohne Pigmentflecken. Die Behandlung darf nur von einem entsprechend ausgebildeten Arzt durchgeführt werden.

Der Nachteil: Bei der Dermabrasion wird die Haut bewusst verletzt. Dies ist sehr schmerzhaft. Daher ist die Behandlung nur mit einer ausreichenden örtlichen Betäubung oder sogar unter Vollnarkose möglich.

Die Haut ist danach über Wochen gerötet und extrem empfindlich. Außerdem ist keineswegs gewährleistet, dass sich die obere Hautschicht ohne Altersflecken neu bildet: In manchen Fällen ist die Haut nach der Dermabrasion sogar fleckiger als vorher. Wird die Haut zu stark abgetragen, können sich großflächige Narben bilden. Die meisten Hautärzte empfehlen die Dermabrasion aufgrund ihrer massiven Risiken und der oft unbefriedigenden Ergebnisse nicht als Mittel gegen Altersflecken.

Microdermabrasion

Das Prinzip der Microdermabrasion ist das gleiche wie bei der Dermabrasion. Allerdings dringt diese Behandlung nicht so weit in die Haut ein. Den Eingriff kann man auch bei einer dermatologisch geschulten Kosmetikerin vornehmen lassen.

Mit einem feinen Schleifstein werden bei der Microdermabrasion abgestorbene Hautzellen abgetragen. Die Haut wird dabei nicht verletzt. Auch bei dieser Behandlung besteht die Möglichkeit, dass die Haut anschließend fleckiger ist als zuvor. Wie die Dermabrasion empfehlen die meisten Experten auch die Microdermabrasion nicht, um Altersflecken zu entfernen.

Kryotherapie

Kryotherapie: Pigmentflecken durch Vereisen entfernen

Bei der Kryotherapie werden die Hautflecken mit einem Kühlmittel wie flüssigem Stickstoff vereist. Experten raten von dieser Methode ab.

Bei der Kryotherapie versucht man, Altersflecken durch Kälte zu entfernen. Die Hautflecken werden in der obersten Hautschicht mit Kühlmitteln „vereist“. Durch die Behandlung sterben die Hautzellen ab und eine Blase entsteht. Anschließend bildet sich die Oberhaut neu. Nach der Behandlung ist die Haut einige Zeit gerötet und sehr empfindlich.

Die Kryotherapie erzeugt künstlich eine Erfrierung. Dadurch wird Gewebe zerstört, das sich nicht immer glatt und fleckenfrei neu bildet.

Auch von der Kryotherapie als Verfahren, um Altersflecken zu entfernen, raten Experten ab: Zu hoch sei das Risiko, dass sich nach der Behandlung eine noch fleckigere Haut nachbildet als sie vorher war. Zudem kann die Behandlung mit dem Kühlmittel Narben auf der Haut hinterlassen.

Unser Tipp: Mit einer Spezialcreme gegen Pigmentflecken (Lentisol ) gibt es eine wirksame und gut verträgliche Möglichkeit, Altersflecken zu bekämpfen.

6. Verlauf: Altersflecken sind hartnäckig

Haben sich Altersflecken (Lentigines seniles; Einzahl: Lentigo senilis) einmal gebildet, verschwinden sie nicht mehr von selbst. Oft bilden sich im Laufe der Zeit immer mehr davon. Ein guter Sonnenschutz mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (z.B. Remitan Sonnenschutz ) kann aber dafür sorgen, dass sich die Lentigines seniles nicht weiter ausbreiten oder noch dunkler färben.

Bitte beachten Sie: Auch, wenn Ihre Altersflecken bereits entfernt wurden, heißt das nicht, dass sich nicht wieder neue bilden können. Wer Altersflecken dauerhaft loswerden möchte, muss deshalb der Entstehung neuer Flecken entgegenwirken. Auch hier ist ein optimaler Schutz der Haut vor der Sonne die wirksamste Maßnahme.

7. Altersflecken vorbeugen

Altersflecken (Lentigines seniles) kann man bedingt vorbeugen, indem man die Haut konsequent vor UV-Strahlung schützt. Allerdings ist ein sehr hoher Lichtschutzfaktor (LSF) notwendig, um die Haut vor Altersflecken und zusätzlich vor Hautkrebs, Hautalterung und Allergien durch UVA-Strahlen zu schützen.

DERMAEXPERTEN: Unser Tipp

Wenn Sie Altersflecken vorbeugen möchten, bevor sie entstehen, ist Remitan Sonnenschutz   als wirksamer UV-Schutz genau das Richtige. UVA-Strahlen und ihre bisher wenig beachteten Gefahren filtert Remitan Sonnenschutz zuverlässig und schützt zusätzlich vor UVB-Strahlung. Die drei verschiedenen Lichtschutzfaktoren 30, 50 und sogar 90 ermöglichen es Ihnen, die Haut entsprechend des Hauttyps zu bräunen.

Blume im Hintergrund

Mit ein paar einfachen Tipps können Sie Ihre Haut im Alltag vor der schädlichen UV-Strahlung schützen:

  • Von Kopf bis Fuß: Bedecken Sie Ihre Haut – ganz besonders den Schulterbereich und das Dekolleté – mit leichter Kleidung wie einer Bluse oder einem Hemd. Vergessen Sie nicht, auch Ihre Kopfhaut zu schützen und setzen Sie einen Sommerhut oder eine Kappe auf.
  • Mittagshitze meiden: Zwischen elf und 15 Uhr steht die Sonne am höchsten und trifft unsere Breitengrade besonders intensiv. Am besten gehen Sie in dieser Zeit nach innen, oder zumindest in den Schatten.
  • Verwenden Sie ein gutes Sonnenschutz-Produkt (z.B. Remitan Sonnenschutz ). Tragen Sie den Sonnenschutz unbedingt immer rechtzeitig auf Ihre Haut auf, bevor Sie in die Sonne gehen.
  • Achten Sie auf einen für Ihren Hauttyp angemessenen Lichtschutzfaktor.
  • Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob diese die Haut lichtempfindlicher machen.

Umfassende Tipps, wie Sie Ihre Haut vor der Sonne schützen und damit auch Altersflecken vorbeugen können, finden Sie in unserem Ratgeber.

Quellen:

Bundesinstitut für Risikobewertung. Fragen und Antworten zur Risikobewertung von kosmetischen Mitteln. Aktualisierte FAQ des BfR vom 3. März 2014

Altmeyer P. Lentigo solaris. Die Online-Enzyklopädie der Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Umweltmedizin (Abruf: 01/2017)

Freie Radikale: Oxidativer Stress lässt die Haut alt aussehen. Online-Informationen der Pharmazeutischen Zeitung (Abruf: 01/2017)

Moll I. Dermatologie. Thieme, Stuttgart 2016

Pigmentflecken. Patienteninformation der Deutschen Haut- und Allergiehilfe

Warum wird die Haut in der Sonne braun? Online-Informationen des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (Abruf: 01/2017)

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