Cellulite


Datum: 19.10.2017

Cellulite

1. Überblick: Was ist Cellulite?

Unter dem Begriff „Cellulite“ (auch „Zellulite“ geschrieben) versteht man die sichtbare Folge einer Bindegewebsschwäche. Typisches Erkennungsmerkmal einer Cellulite ist eine veränderte Hautstruktur, die sowohl Aufwölbungen als auch Dellen aufweist und somit der Oberfläche einer Orange ähnelt. Aus diesem Grund wird Cellulite auch oftmals als Orangenhaut oder „Peau d´orange“ bezeichnet. Sie kann an den unterschiedlichsten Körperstellen auftreten, vorrangig jedoch kommt Cellulite am Po und an den Oberschenkeln vor.

Um Cellulite zu bekämpfen, muss das Bindegewebe gestärkt werden. Das rezeptfreie Arzneimittel Revoten Tabletten  setzt genau hier an: Die beiden enthaltenen Arzneistoffe dienen als Anregungs- und Heilmittel für fehlerhafte Stoffwechselvorgänge im Bindegewebe. Revoten Tabletten wirken so von innen Bindegewebsschwäche entgegen. Mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Cellulite erfahren Sie hier.

In aller Regel sind erste Zeichen einer Orangenhaut bei Frauen ab dem 20. Lebensjahr erkennbar. Diese anfänglichen Cellulite-Symptome verschlechtern sich im Zuge der natürlichen Hautalterung. So sind 85 bis 90 Prozent der Frauen über 35 mit dem Phänomen Cellulite konfrontiert und empfinden dieses als Schönheitsmakel. Die Dellen sind in der Fachsprache auch unter folgenden Namen bekannt:

  • gynoide Lipodystrophie
  • Adiposis edematosa
  • Dermopanniculosis deformans

Cellulite ≠ Cellulitis

Fälschlicherweise wird Cellulite umgangssprachlich auch gerne als „Cellulitis“ bezeichnet. Im Gegensatz zur Orangenhaut handelt es sich bei Cellulitis aber um eine entzündliche Hauterkrankung, die mit Medikamenten behandelt werden muss. Ausgelöst wird eine Cellulitis durch Bakterien, die über Verletzungen der Haut (meist an den Unterschenkeln) ins Körperinnere gelangen und dort eine Entzündung mit akuter Hautrötung verursachen. Wird diese Erkrankung nicht behandelt, kann sie lebensbedrohlich werden.

Auch der Begriff „Matratzenphänomen“ (= Stratus protrusis cutis) wird häufig als Synonym für die Orangenhaut an Oberschenkeln und am Po verwendet. Allerdings ist dies medizinisch nicht korrekt. Hautärzte bezeichnen lediglich die beim Kneiftest (= Zusammendrücken einer Hautpartie mit den Fingern) auftretenden Furchen und Vorwölbungen, die im Ganzen wie eine Steppdecke aussehen, als Matratzenphänomen. Erst wenn die natürliche Hautalterung einsetzt und diese Dellen bzw. Aufwölbungen spontan (ohne eigenes Zutun) auftreten, spricht man von einer Cellulite oder auch Dermopanniculosis derformans.

Bindegewebsschwäche als Cellulite-Ursache

Informiert man sich über das Thema Orangenhaut, so beziehen sich die gefundenen Ergebnisse meist auf Cellulite bei Frauen. Ist Cellulite also ein typisch weibliches Problem? Im Normalfall ja. Der Grund hierfür ist, dass Männer und Frauen einen unterschiedlichen Aufbau des Bindegewebes besitzen und deswegen bei Frauen die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Fettzellen obere Hautschichten „ausbeulen“.

Allerdings kann es auch bei Männern zur Cellulite-Entstehung kommen, wenn ihr Hormonhaushalt gestört ist. Leiden Männer an einem Hormonmangel (Androgenmangel) – besitzen also beispielsweise zu wenig körpereigenes Testosteron – können sie eine Orangenhaut bekommen. Jedoch weisen Männer meist nur eine leichte Dellen auf, während Frauen auch schwere Cellulite-Formen entwickeln können, die im Stehen und Liegen sichtbar sind.

Orangenhaut tritt vorwiegend an den natürlichen „Problemzonen“ der Frau auf, wie

  • Cellulite am Po
  • Cellulite am Oberschenkel
  • Cellulite am Bauch
  • Cellulite an den Oberarmen

Besonders in den Sommermonaten leiden viele Frauen unter ihrer Orangenhaut und lassen daher nichts unversucht, um die Cellulite zu bekämpfen. Die Maßnahmen reichen hierbei von einem strengen Sportprogramm mit einer speziellen Ernährung gegen Cellulite über Massagen bis hin zu Schönheitsoperationen. Aber auch sanftere Methoden, wie Cremes und Lotionen, kommen bei der Cellulite-Behandlung zum Einsatz.

Ein Beispiel ist die Revoten Creme . Sie liefert mit ihrem 3-fach-Effekt eine Antwort auf Cellulite, aber auch schlaffe Haut und Falten: Ihre Aktivstoffkombination aus Juvinity und Slim Excess kann Falten und Cellulite-Dellen sichtbar reduzieren. Der Hydroderm-Komplex lässt Trockenheitsfältchen schon direkt nach dem Einmassieren gemindert erscheinen.

2. Wie entsteht Cellulite? Ursachen

Die Cellulite-Ursachen können unterschiedlichster Natur sein, wobei diese meistens gesammelt auftreten und sich dadurch die Symptomatik der Orangenhaut verstärkt.

⇒ Das Alter begünstigt Cellulite

Cellulite am Arm

Mit dem Alter wird es immer schwieriger, Cellulite zu bekämpfen.

Als primärer Entstehungsfaktor der Cellulite gilt das Alter eines Menschen. So treten erste sichtbare Schwächen des Bindegewebes meistens bei Frauen ab dem 35. Lebensjahr auf. In seltenen Fällen kann Cellulite bereits mit 20 Jahren auftreten.

Durch den Alterungsprozess werden die Kollagen- und Elastinfasern des Bindegewebes instabiler. Dadurch können „aufgeblähte“ Fettzellen – die ihrerseits durch eine vermehrte Aufnahme von gelösten Fetten entstehen – zu Aufwölbungen der Haut führen. Da die Haut jedoch nicht komplett ihre Spannkraft verloren hat, führt eine Höhenausdehnung der Haut (durch Aufwölbungen) auch immer dazu, dass sich diese in unmittelbarer Nähe in der Breite zusammenzieht. Heißt: Entsteht irgendwo an unserem Körper eine Aufwölbung, besitzen wir direkt daneben auch eine Delle in unserem Hautbild.

Des Weiteren besitzt die Haut durch das Altern immer weniger Feuchtigkeitsreserven, da die Hautbarriere schwächer und rissiger wird. Die Haut verliert hierdurch ihre natürliche Polsterung und es entstehen schneller Falten, die das Erscheinungsbild der Cellulite zusätzlich beeinflussen.

⇒ Genetische Veranlagung für Bindegewebsschwäche

Gibt es eine Cellulite-Veranlagung? Wie bei anderen Veränderungen des Hautbilds, gibt es auch bei der Cellulite genetische Faktoren, die ein frühzeitiges bzw. verstärktes Einsetzen der Bindegewebsschwäche bewirken können. Den größten genetischen Einfluss haben hierbei die Geschlechtschromosomen. So kann Cellulite auch Männer betreffen – vorwiegend am Po sowie dem Unterbauch – wobei dieser Fall seltener auftritt als bei Frauen. Meistens weist die Cellulite der Männer auf eine Hormonstörung im Zuge einer Erkrankung oder Medikamenteneinnahme hin. Denn grundsätzlich besitzen Männer ein deutlich niedrigeres Risiko, eine Matratzenhaut zu bekommen, als Frauen.

Dies liegt am unterschiedlichen Aufbau des Bindegewebes von Männern und Frauen. Männer weisen im Gegensatz zu Frauen nämlich eine stärkere Vernetzung der Kollagen- und Elastinfasern auf. Dadurch kommt es nicht so schnell zu schlaffen Hautstellen, die sich aufwölben. Zudem besitzen Frauen mit 27 Prozent Körperfettanteil mehr Fettzellen, die sich potenziell aufblähen und somit zu Aufwölbungen der Hautoberfläche führen können. Tritt trotzdem eine Cellulite bei Männern auf, so handelt es sich meist um übergewichtige Jungen oder Personen mit einem deutlichen Mangel an männlichen Geschlechtshormonen (=Androgene).

Konstitutionstyp

Aber nicht nur geschlechtsspezifische Gene haben eine Auswirkung auf die Cellulite-EntstehunCellulite auf und unter der Hautoberflächeg, auch durch andere Gene kann eine Veranlagung für Orangenhaut vererbt werden. Allerdings wird Cellulite nicht direkt von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Vererbt werden lediglich einzelne Faktoren, wie z.B. das Verteilungsmuster der Fettzellen oder die Veranlagung für eine Bindegewebsschwäche, die unter dem Begriff „Konstitutionstyp“ zusammengefasst werden. Treten diese Faktoren gemeinsam auf, ohne dass rechtzeitig Gegenmaßnahmen (zur Stärkung des Bindegewebes) unternommen werden, können diese zu Cellulite führen. Folglich ist die Wahrscheinlichkeit, eine Cellulite zu entwickeln, für Kinder von Personen mit Orangenhaut höher, da sie die Cellulite-begünstigenden Veranlagungen von ihren Eltern erben können. In diesem Fall kann man der Entstehung einer Cellulite durch frühzeitige Maßnahmen entgegenwirken.

Inzwischen gibt es auch wirksame Hilfe aus der Apotheke: Das rezeptfreie Arzneimittel Revoten Tabletten wurde speziell gegen Bindegewebsschwäche entwickelt. Seine zwei natürlichen Arzneistoffe wirken von innen als Anregungs- sowie Heilmittel für die fehlerhaften Stoffwechselvorgänge im Bindegewebe. Sie wurden in einer aufwendigen Prozedur zu einem einzigartigen dualen Wirkstoffkomplex verarbeitet. Revoten Tabletten haben keine bekannten Neben- oder Wechselwirkungen und sind in jeder Apotheke oder online erhältlich.

Nicht nur die Festigkeit des Bindegewebes kann Cellulite verhindern, sondern auch das Muskelgewebe spielt eine zentrale Rolle. So postulieren zwei Schweizer Wissenschaftler nach einer Untersuchung: Je mehr Muskulatur, desto weniger Cellulite. Allerdings können auch Anti-Cellulite-Workouts den natürlichen Alterungsprozess nicht dauerhaft aufhalten.

⇒ Übergewicht verstärkt Cellulite

Obwohl Übergewicht (= Adipositas) nicht als Cellulite-Ursache gilt, ist eine Reduktion des Körpergewichts in jedem Fall ratsam. Adipositas verstärkt die Cellulite, da das überschüssige Fett zum Anschwellen der Fettzellen und somit zur Veränderung der Hautschichten führen kann. Eine regulierte und dauerhafte Gewichtsreduktion kann daher eine Verschlimmerung der Cellulite verhindern. Vorsicht geboten ist allerdings bei Radikaldiäten und einem schnellen Gewichtsverlust, da sich in diesen Fällen das Erscheinungsbild der Cellulite sogar zeitweise verschlechtern kann.

⇒ Stoffwechsel hilft bei Cellulite-Bekämpfung

Ein ausgewogener Stoffwechsel ist beim Cellulite-Bekämpfen wichtig, damit Fettzellen erst gar keine Chance haben sich übermäßig an einem Ort anzusammeln. Veränderungen des Stoffwechsels können allerdings nur bedingt beeinflusst oder verhindert werden. Die entscheidenden Einflussfaktoren auf den Stoffwechsel sind Hormonveränderungen und der natürliche Alterungsprozess.

Bei Frauen stellt die Menopause einen einschneidenden Wechsel des Stoffhaushalts dar, da zu dieser Zeit die Produktion des Hormons Östrogen stark abnimmt. Dies führt zu Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems (sowie des gesamten Stoffwechsels) und der Hautstruktur. Durch den Abfall des Östrogenspiegels nimmt die Anzahl der Wasserdepots in der Haut und dem Gewebe ab, wodurch Cellulite begünstigt wird. Darüber hinaus werden durch die geringere Konzentration an Östrogen bestimmte Eiweißstoffe nicht mehr gebildet, die für eine glatte und straffe Haut unentbehrlich sind. In Folge wird die Hautoberfläche schlaffer und faltiger und neigt somit eher zu Cellulite. Zusätzlich fällt der gefäßerweiternde Effekt der Östrogene weg. Dadurch verengen sich Blutgefäße schneller, das Risiko eines Herzinfarkts steigt an und der Blut- sowie Lymphfluss sind deutlich verlangsamt.

Allerdings werden diese Prozesse nicht nur durch Hormonänderungen verursacht, sondern auch durch das Altern des menschlichen Körpers an sich. Denn im Alter wird der Stoffwechsel  insgesamt gedrosselt – somit ist der Weg für Veränderungen des Körpers bzw. der Hautstruktur geebnet.

⇒ Ernährung gegen Fettgewebe

Cellulite bekämpfen mit der richtigen Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um Cellulite zu bekämpfen.

Beim Thema Cellulite spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Nimmt man stark kohlenhydratreiche Nahrung zu sich (z.B. durch sehr zuckerhaltige Speisen), steigt der Insulin-Spiegel. Das körpereigene Hormon Insulin soll den Zuckergehalt im Blut in Balance zu halten. Bei verstärkter Kohlenhydrataufnahme bewirkt Insulin, dass die Zuckerstoffe entweder verbrannt oder als Fettgewebe gespeichert werden. Wenn der Energiebedarf der Organe gesättigt ist, führen überflüssige Zuckerstoffe daher zur Ausbildung von Fettgewebe. Dieses hat wiederum einen negativen Einfluss auf die Cellulite-Entstehung und das Fortschreiten der Cellulite.

⇒ Rauchen schadet der Haut

Rauchen hat aus mehreren Gründen einen negativen Einfluss auf Cellulite:

  • Die in der Zigarette enthaltenen Teerstoffe lagern sich in die Erbsubstanz (= DNA) ein, was bei folgenden Zellgenerationen dazu führen kann, dass diese nicht funktionsfähig sind. Dadurch stehen auch weniger Zellen für eine regelmäßige Hauterneuerung zur Verfügung und die Haut altert schneller und bildet verstärkt Cellulite aus.
  • Der Zigarettenrauch führt dazu, dass die Kollagenzellen des Bindegewebes nahezu um die Hälfte (40 Prozent) reduziert werden. Dadurch erschlafft die Haut deutlich schneller.
  • Die Teerstoffe in Zigaretten können sich an den Wänden der Blutgefäße ablagern und diese verengen. Die Engstelle in einem Gefäß verlangsamt den Blutfluss und Schadstoffe (wie überschüssiges Fett) können schlechter oder gar nicht abtransportiert werden.

⇒ Zu enge Kleidung

Zu enge Kleidung fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern beeinträchtigt auch den körpereigenen Stoffwechsel, da einzelne Gefäße in den Beinen und dem Po abgeschnürt werden. Dies wiederum begünstigt eine Ansammlung von großen, prall gefüllten Fettzellen an diesen Stellen.

⇒ Cellulite in der Schwangerschaft

Cellulite in der Schwangerschaft

Cellulite am Po und an den Oberschenkeln kann sich während der Schwangerschaft verschlimmern.

Natürlicherweise verändert sich der weibliche Körper während einer Schwangerschaft, wodurch sich auch das Erscheinungsbild der Cellulite verschlechtern kann. Der Grund hierfür ist, dass eine Schwangerschaft viele Faktoren für eine Cellulite-Entstehung kombiniert: einen veränderten Hormonhaushalt, eine extreme Dehnung der Haut im Bauchbereich, vermehrte Wassereinlagerung durch einen veränderten Blutfluss und Gewichtszunahme. Zusammen wirken sich diese Veränderungen negativ auf das Hautgewebe aus und die Haut verliert an Spannung.

⇒ Cellulite? Weg von der Sonne!

Zwar haben UV-Strahlen keinen direkten Einfluss auf die Cellulite-Entstehung, doch sie begünstigen den Prozess der Hautalterung und somit auch indirekt Cellulite. Ist die Haut zu lange dem Sonnenlicht ausgesetzt, schaden UV-Strahlen (v.a. UVA) Zellen und Gewebe. Das Hautgewebe erneuert sich folglich langsamer und es entstehen schneller Falten. Diese wirken wiederum wie eine Barriere für Fettzellen und andere Zelltypen (z.B. Melanozyten). Die einzelnen Zellen werden dadurch an bestimmten Orten in der Haut festgehalten. Geschieht dies beispielsweise mit den Farbstoff enthaltenden Melanozyten, können Pigment– bzw. Altersflecken entstehen. Aus diesem Grund ist es bei längeren Sonnenaufenthalten wichtig, auf einen Sonnenschutz mit UVA- und UVB-Filtern sowie einem sehr hohen LSF (wie beispielsweise Remitan Sonnenschutz ) zu setzen.

DERMAEXPERTEN: Unser Tipp

Eine gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport sind eine gute Basis zur optimalen Cellulite-Vorbeugung. Außerdem gibt es ein zugelassenes Arzneimittel, das nach intensiver Forschungsarbeit speziell gegen Bindegewebsschwäche entwickelt wurde: Revoten Tabletten   enthalten zwei natürliche Arzneistoffe, die laut den Ergebnissen der Arzneiprüfungen und der Pharmakologie als Anregungs- sowie Heilmittel für die fehlerhaften Stoffwechselvorgänge im Bindegewebe dienen. Das Arzneimittel hat keine bekannten Neben- oder Wechselwirkungen und ist in jeder Apotheke oder online erhältlich.

Blume im Hintergrund

⇒ Cellulite bekämpfen mit Sport

Beim Thema Cellulite und Sport scheiden sich die Geister: für die einen ist Sport das Rezept bei der Cellulite-Bekämpfung, für andere der Auslöser für ihre Orangenhaut. Tatsächlich können Sportarten, bei denen es zu körperlichen Erschütterungen kommt (wie z.B. beim Joggen, Judo) das Bindegewebe so stark beanspruchen, dass dieses an manchen Stellen reißt. Dadurch lässt die Stützfunktion des Bindegewebes nach und die Haut kann leichter Dellen bilden.

Allerdings ist der generelle Verzicht auf Sport bei der Cellulite-Vorbeugung und Cellulite-Bekämpfung die falsche Devise. Denn: Ohne Bewegung kommt die sogenannte Muskelpumpe nicht in Gang. Sie ist verantwortlich für die Pumpwirkung der Muskulatur auf Blut- und Lymphgefäße der Beine. Wird die Muskelpumpe nicht angeregt, kommt es zum Stau von Gefäßflüssigkeiten (Blut, Lymphe und Wasser) in den Beinen. Zusätzlich steigt das Risiko für Thrombosen und Herzerkrankungen.

Auch gezielter Muskelaufbau wirkt sich Studien zufolge positiv auf Cellulite auf.

3. Wie äußert sich Cellulite? Symptome

Da es sich bei der Orangenhaut nicht um eine infektiöse oder allergische Hautkrankheit, sondern um ein kosmetisches Problem handelt, lassen sich im Fall von Cellulite keine Symptome im klassischen Sinn (wie z.B. Fieber, Schmerzen, gerötete Haut) aufzählen.

Allerdings lassen sich aufgrund der Größe der betroffenen Flächen und der Ausprägung der Wölbungen sowie Dellen unterschiedliche Schweregrade (I bis IV) unterscheiden. Gemeinsames Merkmal aller Cellulite-Grade ist, dass sie auf einer Bindegewebsschwäche beruhen.

Bindegewebsschwäche steckt hinter Orangenhaut

Doch was genau versteht man unter einer Bindegewebsschwäche und in welchem Zusammenhang steht diese mit Cellulite? Das Bindegewebe in unserem Körper hat im Normalfall eine Stützfunktion. Es umgibt die einzelnen Organe und festigt dadurch deren Position im Körper. Aufgrund dieser wichtigen Aufgabe wird die Grundsubstanz des Bindegewebes – die Kollagenfasern – ständig erneuert. Mit zunehmendem Alter können die Kollagenfasern allerdings nicht mehr so schnell nachgebildet werden, um den altersbedingten Abbau aufzufangen. Das Bindegewebe wird folglich schwächer und seine Stützfunktion nimmt ab. Dadurch wird der Grundstein für die Entstehung von Cellulite gelegt. Durch die Bindegewebsschwäche können die Fettzellen tieferliegender Hautschichten in Richtung Hautoberfläche wandern und Cellulite am Po, am Bauch, an den Oberschenkeln und Oberarmen verursachen.

Hilfe aus der Apotheke

Das Arzneimittel bei Bindegewebsschwäche: Revoten Tabletten  . Mit ihrem dualen Wirkstoffkomplex enthalten die Tabletten gleich zwei natürliche Arzneistoffe, die laut den Ergebnissen der Arzneiprüfungen und der Pharmakologie als Anregungs- sowie Heilmittel für die fehlerhaften Stoffwechselvorgänge im Bindegewebe dienen. Sie wurden in einer aufwendigen Prozedur zu einem einzigartigen dualen Wirkstoffkomplex verarbeitet.

Kompetenz aus der Apotheke: Apothekerin berät Kundin

Schwaches Bindegewebe bei Frauen häufiger

Cellulite als psychische Belastung

Wird Cellulite zur dauerhaften psychischen Belastung im Alltag, muss dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Frauen besitzen ein dünneres Bindegewebe als Männer. Zudem sind ihre Kollagenfasern senkrecht angeordnet, wodurch die Fettzellen barrierefrei in die Oberhaut gelangen und diese ausbeulen können. Bei Männern hingegen ist das Bindegewebe quervernetzt und deshalb fester. Die Fettzellen werden somit stärker daran gehindert, durch die Hautschichten zu wandern und Dellen hervorzurufen. Aus diesem Grund kommt Cellulite bei Frauen deutlich öfter vor als Cellulite bei Männern. Allerdings können Hormonstörungen bei Männern (z.B. durch Hormonumstellungen ab 50) auch dazu führen, dass sich Orangenhaut entwickelt.

Obwohl Cellulite keine Erkrankung ist, stören sich viele Betroffene an ihr, da sie das Gefühl haben nicht dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Menschen mit Cellulite immer mehr an Selbstwertgefühl verlieren, ihre Dellen und Falten immer mehr als Belastung ansehen und psychische Probleme entwickeln. In diesem Fall sollte dringend ein Arzt konsultiert werden.

4. Wie diagnostiziert man Cellulite? Diagnose

Grundsätzlich kann man bei Orangenhaut nicht von einer Diagnose sprechen, da es sich nicht um eine Hautkrankheit handelt. Eine Cellulite verändert zwar die Hautstruktur, geht aber nicht mit einer Entzündung oder einer Wunde einher. Sie gilt als Nebeneffekt der natürlichen Hautalterung, weswegen bei einer Cellulite eine Behandlung nicht zwingend notwendig ist. Das Erkennen einer Cellulite erfolgt rein optisch, d.h. es müssen keine Gewebeproben entnommen und untersucht werden. Ein Bereich der Haut wird hierfür zusammengeschoben (=Kneiftest) und anschließend nach folgenden Punkten beurteilt:

  • Wie stark ausgeprägt sind die Auffaltungen beim Zusammenschieben der Haut?
  • Treten die Auffaltungen nur im Stehen oder auch im Liegen auf?

Die Beantwortung dieser Fragen entscheidet darüber, welcher Cellulite-Grad (0-III) vorliegt. Unterschieden werden die vier Schweregrade wie folgt:

  • Cellulite-Grad 0: Das Zusammenschieben der Haut führt zu Auffaltungen der Haut. Diese haben allerdings nicht die Form einer gesteppten Matratze oder ähneln der Schale einer Orange, d.h. es gibt noch keine Anzeichen für eine Cellulite.
  • Cellulite-Grad I: Sowohl im Sitzen als auch Liegen ist die Haut glatt und straff. Das Matratzenphänomen ist nur beim Kneiftest sichtbar. Dieses Stadium wird auch als leichte Cellulite Sie verdeutlicht den unterschiedlichen Aufbau des Bindegewebes von Männern und Frauen.
  • Cellulite-Grad II: Im Liegen ist die Haut glatt, im Stehen zeigt die Hautoberfläche eindeutige Zeichen einer Orangenhaut.
  • Cellulite-Grad III: Die Orangenhaut tritt im Stehen und Liegen auf. Diese starke Cellulite tritt vor allem bei Frauen auf, die in der Postmenopause (= nach den Wechseljahren) oder stark übergewichtig (adipös; Adipositas) sind.
Thermographie zeigt Durchblutungszustand des Körpers

Die Thermographie gibt Rückschlüsse über den Durchblutungszustand der Gefäße und ermöglicht dadurch die Feststellung des Cellulite-Grades.

Eine alternative Methode, um Cellulite zu erkennen, stellen spezielle Kontaktfolien dar. Mit ihnen werden Temperaturunterschiede einzelner Hautbereiche optisch erkannt (Thermographie). Je nach angezeigter Farbe ist der jeweilige Hautbereich stark (eine blaue, violette oder grüne Färbung) oder schwach (rote oder braune Färbung) durchblutet. Der Durchblutungszustand der Gefäße ermöglicht wiederum eine Einschätzung des jeweiligen Cellulite-Grades. Bei einer guten Durchblutung besitzen die Patienten keine oder eine leichte Form der Orangenhaut, bei einer schwachen Durchblutung sind in der Regel Anzeichen für eine schwere Cellulite erkennbar.

5. Wie verläuft eine Cellulite-Behandlung?

So zahlreich die Orangenhaut-Ursachen sind, so vielseitig sind auch die Möglichkeiten der Cellulite-Behandlung. Diese lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Nicht-invasive und invasive Verfahren.

 

Nicht-invasive Verfahren zur Cellulite-Behandlung

Diese Verfahren haben den Vorteil, dass die Hautbarriere nicht verletzt wird. Die Anwendungen erfolgen nur äußerlich, wodurch Risiken einer Infektion oder Blutung vermindert werden. Auch in diesem Bereich wird auf die Auflösung der Fettzellen gesetzt.

Cellulite-Cremes

Die schonendste Behandlungsform stellen Cremes gegen Cellulite dar. Allerdings ist bei Cellulite-Cremes darauf zu achten, welche Inhaltsstoffe sie enthalten. Beliebte Bestandteile sind Koffein (da stoffwechselanregend) und Vitamin A (förderlich für die Zellerneuerung und das Zellwachstum), doch der tatsächliche Effekt ist umstritten. Die Cellulite-Creme von Revoten Creme  wirkt dagegen mit einzigartigem 3-fach-Effekt:

  • Sofort-Effekt: Trockenheitsfältchen erscheinen sofort gemindert
    Der spezielle Hydroderm-Komplex aus hochwertigem Avocadoöl, Olivenöl, Sheabutter, Panthenol und Vitamin E spendet der Haut sofort Feuchtigkeit und pflegt sie intensiv.
  • Anti-Falten-Effekt: Faltenvolumen und Faltentiefe können sichtbar reduziert werden
    Studien zeigen, dass der in Revoten Creme enthaltene, patentierte Aktivstoff Juvinity (GGP) die natürliche Bildung essentieller Faserbausteine unterstützt und Faltenvolumen sowie Faltentiefe sichtbar reduzieren kann.
  • Anti-Cellulite-Effekt: Erscheinung von Cellulite kann sichtbar gemindert werden
    Der enthaltene Aktivstoff Slim-Excess enthält den aktiven Bestandteil Sulfo-Carrabiose, welcher Untersuchungen zufolge den Abbau von Fettzellen unterstützt, deren Neubildung hemmt und die Erscheinung von Cellulite sichtbar mindern kann.

Kryotherapie

Die Kryotherapie setzt auf eine akute Temperaturveränderung um Fettzellen verschwinden zu lassen. Betroffene können sich entweder einem „Schockfrosten“ in der Kältekammer bei mehr als -100°C unterziehen oder sich im Laufe einer Stunde (bei weniger radikalen Minus-Temperaturen) die Fettzellen wegfrieren lassen.

Allerdings kann es bei dieser Methode auch leicht zu Erfrierungen der Haut kommen. Im schlimmsten Fall kann die behandelte Hautpartie absterben. Aus diesem Grund ist bei der Kryotherapie zur Cellulite-Behandlung Vorsicht geboten.

Ultraschalltherapie

Im Fall der Ultraschalltherapie wird das Prinzip der Wärmeentstehung durch Zittern angewendet, um Cellulite zu entfernen. Bei falscher Anwendung kann es allerdings zu Verbrennungen der Haut kommen. Zusätzlich können die Ultraschallwellen auch andere Zellen an der behandelten Stelle zum Platzen bringen. Es kommt im Folgenden zu Blutergüssen und Narbenbildung, die eine bestehende Cellulite verschlechtern oder sogar neue Orangenhaut fördern können.

Die Ultraschalltherapie funktioniert indem die Schallwellen Fettzellen zum Schwingen bringen. Dadurch kommt es zur Wärmeproduktion. Diese führt dazu, dass in den Fettzellen Gasbläschen gebildet werden. Ist die Menge an Gasbläschen zu groß, hält die Hülle der Fettzellen dem Druck nicht mehr stand und platzt auf. Die austretenden Fettbläschen werden anschließend durch das Blutsystem abtransportiert und in der Leber verdaut.

Endermologie

Die Endermologie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Lymphdrainage gegen Cellulite. Statt die überschüssige Flüssigkeit im Gewebe durch sanftes Streichen und Kreisen mit den Händen zu entfernen, werden einzelne Hautpartien durch eine Maschine eingesaugt und von zwei Walzen geknetet. Somit soll das Lymph- und Blutsystem angeregt werden und Flüssigkeit schneller abfließen.

Bei dieser speziellen Lymphdrainage gegen Cellulite sind mindestens zehn Sitzungen nötig, um erste Resultate zu erzielen. Zudem kehrt die Orangenhaut bei Abbruch der Therapie wieder zurück.

Stoßwellentherapie

Bei der Stoßwellentherapie ist noch gänzlich unklar, welche Mechanismen durch die verwendeten Wellen angeregt werden. Zudem verursacht diese Art der Cellulite-Behandlung Schmerzen, die von den Behandelten meist als Druckschmerz empfunden werden. Die Stoßwellen können außerdem zu kleinen Hauteinblutungen bis hin zu Hämatomen führen. Da die genaue Wirkungsweise der Stoßwellen noch nicht geklärt ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei der Therapie neben den Fettzellen auch andere Zellen zerstört oder geschädigt werden.

Folgende drei Möglichkeiten zur Cellulite-Behandlung durch die Stoßwellentherapie werden diskutiert:

  • Die kräftigen Stoßwellen helfen bei der Cellulite-Bekämpfung, da sie wie ein Laser wirken und die Fettzellen zerstören
  • Durch die Wellen werden sogenannte Stammzellen aktiviert, welche neues Gewebe entstehen lassen können
  • Es wird eine körpereigene Lymphdrainage angeregt, Flüssigkeit und Abfallprodukte von Stoffwechselvorgängen im Gewebe werden leichter abtransportiert. Dadurch wird das Gewebe nicht aufgepolstert und zeigt keine Cellulite.

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Hausmittel

Viele Betroffene suchen bei Problemen mit Cellulite nach Hausmitteln. Zwar sind Hausmittel meist weniger zeitaufwändig und kostspielig. Trotzdem sollte man sich auch keinen großen Effekt von Cellulite-Hausmitteln versprechen.

Anti-Cellulite-Hose

Die Anti-Cellulite-Hose regt den Körper zum Schwitzen an, wodurch Wassereinlagerungen reduziert werden und lässt Cellulite-Cremes schneller einziehen.

  • Anti-Cellulite-Hosen setzen neben dem Kompressionseffekt (Verhinderung der Ansammlung von Blut und Gewebsflüssigkeit durch Druck) meistens auf eine künstliche Wärmeproduktion. Aus diesem Grund werden Anti-Cellulite-Hosen meist aus Neopren gefertigt. Dieses lässt die abgestrahlte Körperwärme nicht entweichen, sondern hält sie weiter dicht am Körper. Dadurch beginnt der Körper mit der Zeit zu schwitzen. Allerdings werden durch Schwitzen lediglich Wassereinlagerungen im Körper reduziert, d.h. die Anti-Cellulite-Hose kann nur Aufwölbungen vermindern, die durch übermäßige Wasseransammlungen verursacht werden. Eine effektive Cellulite-Behandlung ist mit solch einer Hose allerdings nicht möglich. Anti-Cellulite-Hosen aus Neopren können dabei helfen, die Wirkung von Cellulite-Cremes (z.B. Revoten Creme) zu beschleunigen, da durch die erzeugte Wärme die Wirkstoffe schneller einziehen.
  • Massagegeräte gegen Cellulite setzen am Prinzip der Lymphdrainage an. Die Noppen bzw. Stacheln auf den Walzen sollen den Blut- und Lymphfluss lokal anregen, damit Neben- und Abfallprodukte abtransportiert werden. Zudem soll durch den Druck der Walzen Flüssigkeit abfließen, die sich sonst in den Hautschichten einlagert und dort zu Aufwölbungen führt. Der Effekt der Massagegeräte gegen Cellulite ist allerdings gering und zudem nicht nachhaltig, da für eine anhaltende Cellulite-Reduktion oder -Entfernung das Bindegewebe gestärkt werden müsste. Zudem reicht der Druck der Massagegeräte nicht aus, um die Fettzellen zu zerstören, die für die Dellen und Aufwölbungen bei einer Cellulite verantwortlich sind.

Cellulite-Behandlung von innen

Mittlerweile gibt es ein rezeptfreies Arzneimittel bei Bindegewebsschwäche: Revoten Tabletten  enthalten mit ihrem dualen Wirkstoffkomplex gleich zwei natürliche Arzneistoffe, die laut den Ergebnissen der Arzneiprüfungen und der Pharmakologie als Anregungs- sowie Heilmittel für die fehlerhaften Stoffwechselvorgänge im Bindegewebe dienen. Sie wurden in einer aufwendigen Prozedur zu einem einzigartigen dualen Wirkstoffkomplex verarbeitet.

Invasive Verfahren zur Cellulite-Behandlung

Bei invasiven Verfahren zur Cellulite-Behandlung wird in das Körperinnere eines Menschen eingedrungen, d.h. der zu behandelnde Bereich wird entweder durch eine Spritze oder einen Schnitt in die Hautdecke erreicht. Bei invasiven Eingriffen kommt es also immer zu einer Verletzung der Haut (wie z.B. Skalpellschnitte). Im Fall der Cellulite-Behandlung sind hier die Fettabsaugung (=Liposuktion), die Fettweg-Spitze und das Needling zu nennen. Invasive Verfahren sind meist sehr kostspielig, bergen ein erhöhtes Risiko für Entzündungen (da sie die Hautbarriere durchbrechen) und können die Cellulite-Symptome nur kurzfristig mildern.

Liposuktion

Bei der Liposuktion (Fettabsaugung) werden mithilfe eines dünnen Schlauchs die Fettzellen in den Hautschichten „weggesaugt“.

Eine Fettabsaugung birgt, wie andere Operationen auch, das Risiko von Infektionen und Blutungen. Zudem ist nicht sicher, ob und wie lange eine Fettabsaugung gegen Cellulite hilft. Der Grund hierfür ist, dass bei einer Liposuktion nur die Fettzellen entfernt werden, aber nicht gleichzeitig das Bindegewebe gestärkt. So können Fettzellen der tieferen Hautschichten, die bei Operationen oftmals nicht erreicht werden, leicht in obere Hautschichten gelangen. Dort können sie durch die Aufnahme von Fettbestandteilen im Körper wachsen und erneut Cellulite verursachen. Somit ist die Fettabsaugung keine geeignete Methode, wenn man die Dellen dauerhaft wegbekommen möchte.

Fett-weg-Spritze

Die Fett-weg-Spitze hingegen soll die Fettzellen durch eine künstlich herbeigeführte Fettauflösung (=Lipolyse) entfernen. Die Spritzenlösung bewirkt zum einen die Auflösung der Zellhülle (= Membran) der Fettzellen, zum anderen den anschließenden Abtransport der freigewordenen Fette.

Für eine erfolgreiche Anti-Cellulite-Behandlung mit dieser Methode sind jedoch mehrere Sitzungen (Preis zwischen 250 und 500 Euro) nötig. Folglich ist die Fett-weg-Spritze keine Option, um Cellulite zu bekämpfen.

Needling-Verfahren

Beim Needling-Verfahren brauchen Cellulite-Betroffene ein großes Durchhaltevermögen. Mithilfe einer Rolle, an deren Oberfläche sich lauter Mikronadeln (= Nadeln mit einem Durchmesser von ca. 0,1 Millimeter) befinden, werden Mini-Verletzungen in der Haut verursacht. Dadurch sollen Zellen der natürlichen Wundheilung aktiviert werden, um neues Gewebe (v.a. Bindegewebe) aufzubauen.

Auch bei diesem Mittel gegen Cellulite sind meist mehrere Sitzungen nötig. Außerdem können durch die Mikroverletzungen Krankheitserreger in den Körper eindringen und dort Entzündungen verursachen.

DERMAEXPERTEN: Unser Tipp

Auch wenn Cellulite keine lebensbedrohliche Krankheit ist, leiden viele Betroffene unter den unschönen Dellen. Die meisten Verfahren gegen Cellulite helfen nur bedingt gegen das Erscheinungsbild und setzen nicht bei der Ursache von Cellulite an: Bindegewebsschwäche. Nach intensiver Forschungsarbeit konnten Hautspezialisten jedoch ein Arzneimittel speziell gegen Bindegewebsschwäche entwickeln: Revoten Tabletten . Die Besonderheit daran: Das Arzneimittel wirkt mit zwei natürlichen Arzneistoffen von innen. Mittels einer aufwendigen Prozedur wurden sie zu einem einzigartigen dualen Wirkstoffkomplex verarbeitet. Ergänzend dazu wirkt die neue Revoten Pflege-Creme mit 3-fach-Effekt von außen.

Blume im Hintergrund

6. Verlauf: Wie verläuft eine Cellulite?

Im Falle von Orangenhaut lassen sich – im Gegensatz zu Infektionskrankheiten – keine genauen zeitlichen Vorhersagen bezüglich des weiteren Verlaufs treffen. Allgemein zeigen sich bei Frauen erste Cellulite-Anzeichen mit 20 bis 25 Jahren. Ob eine Cellulite früher oder später auftritt, hängt dabei von der Körperform und der Verteilung der Fettdepots, d.h. dem Konstitutionstyp, ab. Außerdem können genetische Veranlagungen für ein schwaches Bindegewebe, Orangenhaut verschlimmern und schnell den Schweregrad erhöhen. Generell steigt das Risiko für eine schwere Cellulite mit zunehmendem Alter und der einhergehenden Hautalterung.

7. Vorbeugung: Wie lässt sich Cellulite vorbeugen?

Obwohl Cellulite irgendwann zum Begleiter jeder Frau wird, gibt es Möglichkeiten einer Orangenhaut vorzubeugen. Wie für eine allgemeine Körperfitness, gilt auch bei der Cellulite-Vorbeugung: Kein Weg führt an Sport und einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gegen Cellulite vorbei. Vor allem Anti-Cellulite-Workouts mit Bauch-Beine-Po-Training kurbeln den Fettstoffwechsel an und setzen gezielt an den Problemzonen an. Die Übungen regen zudem die Muskelpumpe (Muskelapparat der Beine) an, verstärkt Flüssigkeit aus den Lymph- und Blutgefäßen zu pumpen. Dadurch wird verhindert, dass sich Gefäßflüssigkeit zwischen den einzelnen Zellen ablagert und als Folge die Haut aufwölbt. Durch eine ausgewogene Ernährung lässt sich darüber hinaus die Entstehung neuer Fettzellen und deren Ablagerung als Orangenhaut verringern. Auch regelmäßige Wechselduschen und Massagen können einer Cellulite vorbeugen, da sie die Durchblutung bzw. den Stoffwechsel anregen.

Zusammenfassend sollten Sie auf folgende Punkte bei der Cellulite-Vorbeugung achten, da diese eine frühzeitige Cellulite-Entstehung begünstigen können:

Mangelnde Flüssigkeitsaufnahme kann unter anderem eine Cellulite-Ursache sein

Wenig Bewegung und Übergewicht können ebenfalls die Cellulite-Entstehung fördern

Akute Gewichtsschwankungen im Zuge von Crash-Diäten und dem darauffolgenden Jojo-Effekt können auch zu Orangenhaut führen

Veränderungen des Hormonhaushalts, wie bei einer Schwangerschaft, können auch die Cellulite-Entstehung begünstigen

Zusätzlich können Sie ihr Bindegewebe von innen stärken und somit Cellulite-Symptomen vorbeugen: Laut den Ergebnissen der Arzneiprüfungen und der Pharmakologie gibt es zwei natürliche Arzneistoffe, die die fehlerhaften Stoffwechselvorgänge im Bindegewebe anregen. In einer aufwendigen Prozedur wurden sie zu einem einzigartigen dualen Wirkstoffkomplex verarbeitet. Enthalten ist dieser Wirkstoffkomplex in Revoten Tabletten .

Quellen:

Altmeyer, P.: Therapielexikon Dermatologie und Allergologie. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin Heidelberg, 2005, S. 1006

Braun-Falco, O. & Ring, J.: Fortschritte der praktischen Dermatologie und Venerologie. Band 12. Springer Verlag, Berlin Heidelberg, 1990, S. 184f.

Brinkmeier, T.: Springer Kompendium Dermatologie. Springer Verlag, Berlin Heidelberg, 2006, S. 197

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